Der Polen-Austausch 2017

Anna-Lena Dittmer, Lara Kirst, Lea Krüner,
Lollis, Lebkuchen und weitere polnische Spezialitäten vor Ort selbst erstellt und getestet
Der Polenaustausch der Einführungsphase

Am Sonntag, den 10. September 2017, machten wir, 20 Schülerinnen und Schüler der Eph, uns gemeinsam mit Frau Hinneburg und Herrn Überschär auf den Weg nach Chelmno in Polen. Anfangs waren alle noch total motiviert und aufgeregt, doch nach ca. 14 Stunden Fahrt ohne Schlaf wollten alle nur noch ins Bett.
Als wir um ca. 12 Uhr in Bydgoszcz ankamen, wurden wir von der polnischen Lehrerin empfangen und sind gemeinsam mit ihr zur Jugendherberge gefahren. Dort warteten schon gespannt unsere Austauschpartner auf uns und auf einmal vergaßen wir alle wie müde wir zuvor noch waren. Anschließend haben wir die Zimmer bezogen und unsere Austauschpartner zeigten uns das Gelände. Danach ging es direkt mit dem Programm los.
Gemeinsam besuchten wir an diesem Tag einen Bauernhof. Dort aßen wir gemeinsam, machten ein Lagerfeuer und backten eine polnische Spezialität. Dann neigte sich der Tag langsam dem Ende zu und als wir wieder an der Jugendherberge ankamen, gingen alle sofort ins Bett, da es am nächsten Tag schon früh mit dem Programm weiterging.
Am Dienstag ging es nach dem Frühstück direkt nach Toruń. In Toruń angekommen, besuchten wir eine Bonbonmanufaktur, in der uns gezeigt wurde, wie viele leckere Bonbons ihre Form und Farbe bekommen. Zum Schluss durfte jeder einen bunten Lolli „drehen“ und diesen natürlich behalten. Nach dem Mittagessen stand noch die Besichtigung des Lebkuchenmuseums an. Dort zeigte man uns wie man den Teig zubereitet. Dann durften sich alle eine Form aussuchen, in der wir unseren eigenen Lebkuchen „formen“ durften. Nach diesen zwei Programmpunkten war der Tag schon fast vorbei und wir kehrten glücklich und mit zwei Souvenirs wieder zur Jugendherberge zurück.
Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn wir machten uns schon um 7:00 Uhr auf den Weg. An diesem Tag hatten wir ein volles Programm: Den ersten Stop auf unserer Tagestour machten wir in Marienburg. Dort besichtigten wir die riesige Burg von außen und fuhren anschließend weiter nach Stutthof. In Stutthof besuchten wir ein altes deutsches Konzentrationslager. Wir waren sehr schockiert von den Eindrücken, die wir dort von der Judenvernichtung zur Zeit des Nationalsozialismus‘ erhielten. Als wir dann schließlich in Danzig ankamen, war es schon spät am Nachmittag. In Kleingruppen liefen wir noch etwas durch die wunderschöne Altstadt von Danzig. Leider spielte das Wetter am Nachmittag nicht so mit und wir gingen daher nicht, wie ursprünglich geplant, ans Meer, sondern in ein großes Einkaufzentrum shoppen. Der Tag endete nach einer langen Busfahrt um 22:00 Uhr wieder an der Jugendherberge.
Am 14.09 startete der Tag erst etwas später und wir hatten vormittags noch etwas Freizeit, die jeder anders nutzte. Die einen entspannten am See oder im Zimmer und die anderen spielten z.B. Volleyball. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg nach Bydgoszcz in den Escape room. Abends probten wir noch die zwei Tänze für den morgigen Auftritt in der Schule.
Am nächsten Tag hielten die Schüler aus Gevelsberg in der polnischen Schule eine Präsentation über Gevelsberg und die Schule. Danach führten wir zusammen mit unseren Austauschpartnern einen Tanz in der Schlaula vor. Nachdem wir auch noch die Schule besichtigt hatten, liefen wir in Kleingruppen durch Chelmno. Am frühen Abend unternahmen wir alle noch eine gemeinsame Schnitzeljagd durch den Wald. Nach einem sehr lustigen aber auch anstrengenden Tag fielen wir nur noch müde in unsere Betten.
Am Wochenende durften wir zwei wunderschöne Tage in den Familien verbringen, bevor es Sonntag wieder in Richtung Heimat ging und wir ca. gegen 16:30 Uhr unsere Rückfahrt antraten. Am nächsten Tag sind wir nach 16 Stunden Fahrt gegen 9:00 Uhr in Hagen angekommen. Der Rückbesuch der Schülerinnen und Schüler des Kopernikus Gymnasiums in Chelmno erfolgte im Oktober.
Wir bedanken uns herzlich bei dem Förderverein des Städtischen Gymnasiums Gevelsberg und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk für die langjährige finanzielle Unterstützung dieses Schüleraustausches.

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