Die Mittelstufe bildet innerhalb des gymnasialen Bildungsganges eine Einheit, die die Klassen 7 – 9 umfasst. Für sie gelten alle gesetzlichen Bestimmungen des Schulgesetzes, der Ausbildungs - und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (APO SI) und natürlich auch die Bestimmungen der Hausordnung der Schule.

 

Mit dem Verlassen der Erprobungsstufe (Versetzung in Klasse 7) wird die Eignung der Schülerinnen und Schüler zum Besuch des Gymnasiums festgestellt. Deshalb ist auch die Beobachtung und Beratung der Schülerinnen und Schüler in dieser Hinsicht kein Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit mehr. Gleichwohl bleibt Beratung wichtig, denn die geistige, seelische und auch die körperliche Entwicklung der Mädchen und Jungen bringt viele altersspezifische Probleme mit sich, die der Beobachtung und Beratung bedürfen.

 

In der Mittelstufe werden - die Beratungstätigkeiten der Erprobungsstufe fortgesetzt und den geänderten Bedingungen angepasst - Eigenverantwortung und Selbstbestimmung durch geeignete unterrichtliche Maßnahmen (Wahlpflichtbereich II) und außerunterrichtliche Maßnahmen (Arbeitsgemeinschaften, Patenarbeit, Streitschlichtung etc.) gefördert und gestärkt - Kompetenzen zur Berufswahl entwickelt - Kompetenzen entwickelt, die zum erfolgreichen Besuch der gymnasialen Oberstufe befähigen sollen.